Pressestimmen zu Literatur im Nebel mit Salman Rushdie
ORF
"Dann betrat Rushdie selbst die Bühne und zeigte sich im Gespräch mit dem ORF-Journalisten Peter Fässlacher geradezu gut gelaunt. Geduldig beantwortete er Fragen zum Attentat und seinem Umgang damit. Der 12. August sei für ihn kein 'Anlass zum Feiern', doch sei er 'lieber da als nicht da', meinte er lapidar. Wäre Rückzug eine Option gewesen? 'Das wäre sehr langweilig!'. Dem Attentäter will er keine unnötige Aufmerksamkeit widmen. 'Er ist im Gefängnis, und ich bin in Heidenreichstein.'
Im STANDARD schildert Hans Rauscher die Eröffnung des Festivals: "Die Rede Van der Bellens, verlesen von Kabinettsdirektorin und Ex-Kulturministerin Andrea Mayer, war eine einzige Absage an 'jene autoritären Kräfte, die versuchen, Geschichten und ihre Erzähler zu unterdrücken'. Aber die Geschichten würden bleiben, ihre Unterdrücker verschwinden."
Niederösterreichische Nachrichten: "Salman Rushdie in Heidenreichstein: Comeback mit Humor statt Rache. Nach 20 Jahren war Star-Autor Salman Rushdie zur Jubiläumsausgabe von „Literatur im Nebel“ zurück ins Waldviertel gekommen. Sprach über 'Idioten', Bücher und Humor. Und trifft in der Heidenreichsteiner Margithalle auch auf eine ganze Riege von Star-Gästen, von Katja Riemann bis Erika Pluhar und von Raphaela Edelbauer bis Lisz Hirn.